Sitzung des Exekutivkomitees der IGhB
Exekutivkomitee der IGhB führt seine tournusmäßige Frühjahrssitzung in Berlin durch.

Die Vertreterinnen und Vertreter des Exekutivkomitees der IGhB tagten unter der Führung ihres niederländischen Präsidenten, Dr. Xavier Moonen, von Freitag, 20. April bis Samstag, 21. April 2012 in der Räumen der Bundesgeschäftsstelle des BHP in Berlin. Aus den Niederlanden reisten neben Xavier Moonen Hans Bosmann, der Geschäftsführer der IGhB und ihre Kollegin Sabina Kef an, aus der Schweiz Sabine Schaub, aus der Slowakei Pavol Janosko, aus Luxemburg Marie-Paule Max und aus Deutschland nahmen Gabriela Zenker, Jean-Paul Muller und Doris Albert, zeitweise auch Wolfgang van Gulijk teil.
Im Mittelpunkt der Tagung stand die intensive Diskussion zum Stand der Inklusion in den einzelnen Ländern und Berufsverbänden, mit dem Ziel, in absehbarer Zeit eine gemeinsame Stellungnahme zu verfassen. Ein weiteres Thema war die Sorge einzelner Berufsverbände, dass Selbstverständis, Berufsbild und Selbstdarstellung der Profession - bis hin zum Begriff der Heilpädagogik - diffuser werden und verwässern. Dem soll mit der Erarbeitung eines gemeinsamen Berufsbildes entgegengewirkt und die bereits bestehenden Leitlinien der IGhB damit gestützt werden. Konkrete Arbeitsaufträge dazu wurden bis zur Oktobersitzung in Luxemburg vereinbart. Für einen Kollegen stand diese Sitzung unter einem ganz besonderen Stern: Hans Bosman, der Geschäftsführer der NVO und somit gleichzeitig der IGhB, verabschiedete sich in den Ruhestand: der 01. Mai 2012 wird sein letzter Arbeitstag sein. Seine Ahnungen, dass er diese Sitzung mit einem lachenden und einem weinenden Auge erleben wird, haben sich bestätigt: einerseits schätzt er diese europäische Zusammenarbeit und die daraus entstandenen fachlichen und menschlichen Kontakte sehr und wird sie auch vermissen, andererseits freut er sich auf das "Leben danach". Wir wünschen Hans Bosman und seiner Familie alles Gute und danken ihm sehr herzlich für sein Engagement und seine Unterstützung - Dank je wel, Hans!



